Mord im Land der Pharaonen: Als Renisenb nach langer Abwesenheit ins Haus ihres Vaters, des Totenpriesters Imhotep, zurückkehrt, ist nichts mehr so, wie es einmal war. Mysteriöse Todesfälle verbreiten Angst und Schrecken. Renisenb ist fest der Überzeugung, dass dabei nur böse Geister am Werk sein können. Doch als auch ihr Leben bedroht ist, muss sie einer bitteren Wahrheit ins Auge sehen …
Susanne Schröder erzählt als Renisenb dieses fesselnde Whodunit mit überraschendem Schluss. Eine Entdeckung unter den Agatha-Christie-Krimis, bei der die Queen of Crime ins alte Ägypten vor 3.000 Jahren entführt.
Random House

Der Vorspann dieses, in mehrfacher Hinsicht, vollkommen anderen Krimis, zieht sich ewig. Es dauert gut eine Stunde, bis es die erste Leiche gibt, und zwar Nofretete, die neue Geliebte des Vaters. Danach wird nach und nach die ganze Familie hingemetzelt, sodass die bissige Bemerkung fällt, der Einbalsamierer konnte langsam, aber sicher anfangen Mengenrabatt zu gewähren.

Nicht nur das Setting ist außergewöhnlich, auch ist es für einen Christie-Roman ungewöhnlich, dass die Ermittler nicht von außerhalb kommen, sondern innerhalb der Familie ihre Nachforschungen anstellen. Mehr und mehr stellt sich heraus, dass einige Familienmitglieder nicht nur recht unangenehme Typen sind, sondern fast jeder für die Morde ein Motiv hatte – selbst die Ermittler selbst.
Nur wer der Mörder ist, habe ich leider schon viel zu früh erraten, ungefähr zur Hälfte des Hörbuchs.

Fazit

Ein ungewöhnliches Setting und eine Familientragödie, welche sich zu einem Krimi auswächst.

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